31. Dezember 2016

On the Road again

31.12.2016
Heute heißt es schon wieder Zelte abbauen. Leider geht die Zeit schon wieder viel zu schnell vorbei.  Um 9.00 Uhr geht es los, ein kurzer Stopp zum einkaufen und mittags essen wir in einem kleinen Örtchen etwas. Nachmittags machen wir einen kurzen Spaziergang am "Cape Foulewind", wo wir herrliche Aussicht auf das Meer haben. Leider regnet es inzwischen. Wir laufen bis zu einer Plattform, von wo aus wir eine Kolonie Robben mit ihren Jungen beobachten können. Goldig! Danach fahren wir noch ein Stück die Westküste hinunter und kurz vor unserem Zeltplatz machen wir noch einmal einen kurzen Halt und laufen durch einen wunderschönen dschungelartigen Wald bis zum Meer. Der Strand dort ist ein Traum!  Nur leider regnet es immer noch 😕. Als wir am Zeltplatz in Punakaiki ankommen, lockert es kurz auf,  so dass wir mal wieder Glück haben und unsere Zelte im Trockenen aufbauen können.  Dann fängt es aber schon wieder an, und windig ist es auch. Keine guten Aussichten fürs Zelt! Naja, es ist nicht zu ändern und wir müssen das beste daraus machen. Nach dem Essen setzen wir uns im Aufenthaltsraum zusammen, wo zum Glück noch Platz ist für uns. Björn spielt Gitarre, die anderen an ihren Handys, und so warten wir auf Silvester....





30. Dezember 2016

Abel Tasman Costal Track


30.12.2016
Diese Nacht im Zelt habe ich zwar tief geschlafen, bin aber sehr früh wach. um 6.00 Uhr gehe ich duschen und treffe dann auch schon auf Conny und Stephi. Um 8.00 Uhr frühstücken wir gemeinsam und machen uns alle gemütlich fertig. Der Großteil der Gruppe fährt mit dem Wassertaxi hoch zur Bark Bay, Thorben und ich laufen den Coast Track direkt vom Zeltplatz aus. Es ist ein sehr schöner Weg durch üppige Vegetation, allerdings leider weit entfernt von den Stränden und mit wenig Blick aufs Meer. Aber das Wetter ist gut und die Strecke trotzdem sehr kurzweilig. Zum Lunch machen wir bei Ancourage einen Abstecher zum Strand und genießen die schöne Aussicht. Danach laufen wir weiter den Küstenweg hoch bis wir um 14.00 Uhr "Cleopatras Pool" erreichen. Dies ist ein kleines Flussbett mit vielen dicken Felsen, auf denen man schön sitzen und chillen kann. Ich teste das Wasser, was mir aber eindeutig zu kalt ist. Nach 1 Stunde trifft auch der Rest der Truppe ein und ein paar Mutige gehen auf die natürliche Rutsche die die n den Felsen ausgewaschen ist. Dann machen wir uns auf den Rückweg, der sich irgendwann endlos hinzieht. Um kurz nach 19 Uhr sind wir endlich wieder am Zeltplatz und genehmigen uns erstmal ein kühles Bier. Zum Essen  gibt es gute ein leckeres Curry, wir sind alle ausgehungert. Nach dem Essen zeichnen wir mit Björn unsere bisherige Strecke in unseren Landkarten nach und dann fallen wir müde auf unsere Isomatten. Ein weiterer gelungener Tag!










29. Dezember 2016

Tussock Track - Tag 3

Um 7.30 Uhr frühstücken wir ein letztes Mal zusammen auf unsere gemütlichen Hütte. Dann wird durchgeputzt und um halb 9 starten wir zum letzten Teil des Tracks. Der Abschied von diesem traumhaft idyllischen Ort (und von dem sehr bequemen Bett) fällt den meisten schon etwas schwer. Das Wetter ist durchwachsen, aber trocken und nicht kalt. Der Track führt erst ein Stück den Berg hinab und biegt dann ab auf einen Weg, wo wir an einem kleinen Bergbahn inmitten üppig grüner Vegetation entlanggehen, den wir immer wieder überqueren müssen. Anstrengend, aber total schön. Nach einer Weile geht es dann wieder hinauf und wir folgen dem ausgewiesenen Weg über Schafspfade die Berge hoch und runter. An einer Wetterhütte machen wir kurz Halt und dann geht es an den Abstieg zu unserer ersten Hütte, wo uns Linda und Simon mit selbstgebackebnem Schokokuchen empfangen. Wir trinken noch einen Kaffee, packen und ziehen uns um und dann geht es weiter. Unser heutiges Ziel ist der Abel Tasman Nationalpark. Auf dem Weg halten wir an einem Fluss, wo eine Szene im "Hobbit" gedreht wurde (die mit den Fässern - ich konnte mich nicht erinnern) und kaufen nochmal ein. Gegen halb sieben sind wir am Campingplatz. Unterwegs hat es geregnet, aber hier ist es zum Glück trocken. Unser Kochteam für heute zaubert in Windeseile ein leckeres Abendmahl und danach sitzen wir noch eine Weile zusammen und spielen wieder "Black Stories". Um 22.30 Uhr liege ich dann wieder in meinem Zelt. Trotzdem irgendwie schön ☺.


Tussock Track - Tag 2

28.12.2016
Heute morgen starten wir zu fünft um 9 Uhr zum 2. Tag auf den Avatere Tussock Track. Es geht teilweise ziemlich steil die Berge hinauf, welche heute gerölliger sind als gestern.  An manchen Stellen sollen wir zügig gehen für den (unwahrscheinlichen) Fall eines Erdbebens, da es in diesem Fall zu Steinschlag kommen könnte. Es passiert natürlich nichts. Heute ist es nicht so sonnig und warm wie gestern, aber zum wandern ist das ganz angenehm.  Mittags machen wir an einer Jagdhütte Lunch und Björn kredenzt uns frischen Cappuccino und von Linda (der Farmelbstgebackene Kekse. Um 14 Uhr sind wir schon wieder zurück an der Hütte und haben wieder jede Menge Zeit zu chillen. 




Tussock Track - Tag 1

27.12.2016
Ich habe heute Nacht herrlich geschlafen. Nach ein paar Nächten im Zelt weiß man so ein Bett wirklich zu schätzen. Um 7 Uhr frühstücken wir auf der Veranda, und um 8.00 Uhr kommt Simon, der Farmbesitzer, und erzählt uns zehn bisschen was über die Schaffarm und die Wollproduktion. Die Merinowolle von hier geht an "Icebreaker" und wird in China weiterverarbeitet. Dann zeigt er uns noch die Arbeit mit den Hütehunden, welche eine kleine Schafherde zusammentreiben. 
Um 9.30 Uhr geht es dann los mit unserer Wanderung über das Farmgelände. Wir haben heute super schönes Wetter, die Sonne scheint. Die Gegend hier ist traumhaft schön. Wir sind hier im Kaikoura Backcountry, es ist sehr hügelig und sehr grün, hier wächst vom Löwenzahn bis zu Palmenartigen Bäumen alles mögliche, und auch diverse Blümchen. Ich könnte alle 2 Meter anhalten um ein Foto zu machen. Wir sind hier übrigens ca. 50 km vom Epizentrum des letzten Erdbeben entfernt und hier sieht man hin und wieder kleinere Erdspalten. Mittags machen wir Lunch an einem Unterstand, wo wir etwas vor der Sonne geschützt sind. Dann geht es noch ein bisschen hoch und runter und um 14 Uhr stehen wir auf einmal vor unserer Hütte, wo wir die nächsten 2 Nächte verbringen werden.  Mitten in der Pampa auf dem Berg liegt eine urige Holzhütte, inmitten einer Oase von Palmen und anderen schönen Pflanzen. Ein Traum! Das schöne ist, dass wir gute ganz viel Zeit haben und hier der ideale Ort zum Chillen ist. Wir sind uns alle einig, dass man hier ein paar Tage bleiben könnte.




26. Dezember 2016

Angekommen

 3 Stunden und 2 Pints später ist Frieda wieder fahrbereit. Wir fahren noch 1,5 Stunden durch eine tolle Landschaft bis wir an unserer Hütte auf einer Schaffarm ankommen. Total idyllisch!  Wir haben ein großes Mehrbettzimmer für die Mädels und ein kleineres für die Männer, ein Gemeinschaftsbad und draußen ein Plumpsklo. Nach dem Abendessen auf der Terrasse packen wir schon mal unsere Taschen für die nächsten 2 Tage und dann geht's schon in Bett. 

Fahrt zur Südinsel - ein langer Weg

Die Nacht in einem wunderbaren Bett ist leider schon kurz vor sechs vorbei, weil wir um 8.00 Uhr auf die Fähre müssen. Schnell duschen, dann runter zum Frühstück, wo ich auf Björn stoße. Der teilt mir dann mit, dass wir uns Zeit lassen können, da er sich vertan hat und wir erst um 10 Uhr auf die Fähre müssen. Super! Eine Stunde länger schlafen wäre schön gewesen! Nach dem Frühstück geht ein Teil shoppen, der andere besorgt die Lebensmittel für die nächsten Tage. Ich schleiche mit Thorben noch ein bisschen durch die Straßen, dann geht es irgendwann endlich los. Die Fähre legt um 11 Uhr ab, die Sonne scheint, und so ist die Überfahrt recht chillig. Nach etwa 2 Stunden fahren wir in die Marlborough Sounds, eine ganz tolle Fjordlandschaft, durch die wir noch etwa 1,5 Stunden fahren. Sehr schön! Nachdem wir in Picton von der Fähre kommen, versorgen wir uns erstmal mit lecker Fisch & Chips, die wir im Park am Wasser futtern. Dann geht's weiter nach Blenheim, wo wir zum Tanken halten. Und da geht das Drama los! Björn tankt in unsere Frieda (so heißt übrigens der Bus) Super statt Diesel! Er versucht das zunächst an der Tankstelle zu lösen, wir gehen solange im "Warehouse" bummeln.  Leider ist Björn nicht erfolgreich gewesen, und so schleichen wir mit der Gruppe durch die wenigen geöffneten Sportläden. Björn teilt uns dann mit, dass er jemanden gefunden hat, der sich des Problems annimmt, das aber 2-3 Stunden dauern wird. Wir landen schließlich vor einer Bar und gönnen uns ein Bierchen. Dabei könnten wir schon längst auf unserer gemütlichen Schaffarm sitzen. Es ist echt super nervig!




25. Dezember 2016

Fahrt nach Wellington

Heute gibt es nicht viel zu berichten. Wir haben mal wieder einen Fahrtag. Nach dem Frühstück brechen wir auf Richtung Wellington. Da heute der 25. Dezember ist, hat in Neuseeland nahezu alle Läden geschlossen, sogar Mc Donalds - und viele Tankstellen!  So müssen wir erstmal etwas rumgurken um an Sprit zu kommen. Die Orte durch die wir fahren,  wirken wie Geisterstädte, weil man auch kaum Menschen auf den Straßen sieht. Am Nachmittag sind wir dann in Wellington, wo wir in dem Hostel, auf das wir kurzfristig umgebucht haben, einchecken. Da sich alle drumherum gerissen haben, im Bett -Zimmer zu übernachten, haben Doro und ich den Luxus eines netten kleinen Zweibettzimmers. Ich freue mich, heute mal kein Zelt aufbauen und auf der Isomatte schlafen zu müssen. Erst laufen wir ein bisschen durch die Stadt und am Hafen entlang, dann ist unser Team mit Kochen dran. Ist schon interessant, in so einer wuseligen Hostelküche zu kochen.
Morgen geht es dann mit der Fähre auf die Südinsel.


24. Dezember 2016

Heiligabend

Wir haben ein tolles BBQ mit Rind und Lammfleisch vom Grill, die Stimmung ist super vor allem null Weihnachten. Mein Glühweinlikör ändert daran zum Glück auch nichts.  Um 20 Uhr fährt Björn mit uns noch zum Sonnenuntergang an eine Stelle, von wo aus wir den 'Schicksalsberg' super gut sehen können. Wir machen jede Menge Spaßfotos, es ist super lustig und der Sonnenuntergang eigentlich nebensächlich. Danach sitzen wir noch bei ein paar Bier zusammen und gehen heute mal richtig spät (23 Uhr😁) ins Bett.. äh, auf die Isomatte.




Tongaririo Crossing

Heute morgen treffen wir uns um 6.00 Uhr  zum Frühstück. Björn gibt die aktuelle Wettervorhersage durch, die leider nicht anders ist als die von gestern. Aber wir können den Tongariro Crossing auf jeden Fall laufen. Björn fährt uns dann zum Startpunkt, von wo aus wir um 7.20 Uhr loslaufen. Es ist neblig es ist kalt, und es fängt an zu regnen. 19 km liegen vor uns. Durch das Laufen wird uns erstmal warm, was sich aber ändert, umso höher wir kommen, es geht ein heftiger Wind und inzwischen hat es angefangen zu hageln. Die Sicht ist gleich null und ich frage mich zwischendurch, warum ich nicht einfach einen entspannten Wellnessurlaub buche! Aber hinter der Suppe am Himmel kann man immer wieder die Sonne erahnen, nur leider schafft sie es nicht sich durchzukämpfen. An der Abzweigung zum Tangarino Summit ist es besonders schlimm, es stürmt so heftig, dass man echt aufpassen muss, nicht vom Berg geweht zu werden. Es ist dann auch klar, dass keiner von uns den Abstecher zum Gipfel des Tongariro macht. Es geht dann über sandiges Vulkangeröll hinunter und dann haben wir Glück und der Himmel klart etwas auf. Wir haben einen tollen Blick auf die türkisgrünen Vulkanseen. Sehr schön. Aber bitterkalt. Meine Finger kann ich nicht mehr bewegen und inzwischen habe ich alle Lagen an, die ich dabei habe: 1 Skishirt, 1 Funktionsshirt, 1 Fleeceweste, 1 Regenjacke, die Daunenjacke, und darüber noch eine Regenjacke. Und ich friere trotzdem! Wir (Stephi, Madleine, Thorben und ich haben uns zusammen gefunden) gehen dann auch weiter, es geht auf der anderen Seite erstmal wieder hoch. Der Regen hat zum Glück aufgehört und bei einem Blick zurück sehen wir dass sich endlich der Nebel lichtet. Und dann sehen wir ihn! Den Ngaruhoe. Den Schicksalsberg! Eine traumhafte Kulisse. Wir machen viele Fotos, bevor es dann auf der anderen Seite wieder hinunter geht. Inzwischen wechseln sich Sonne und Wolken ab und es ist hier bei weitem nicht mehr so windig. Wir können sogar eine kurze Lunchpause in der Sonne einlegen. Unglaublich! Der Abstieg (600 hm) zieht sich irgendwann, die Beine schmerzen und wir sind alle froh als wir um 15.15 Uhr am Bus ankommen, wo die anderen schon warten. Die Sonne brennt, der Himmel ist blau und fast wolkenlos und wir sind geschafft aber zufrieden. Und nach der Dusche fühle ich mich auch wieder halbwegs frisch. Heute ist unser Team zum Glück nicht mit kochen dran, so dass ich ein wenig Zeit habe alles zu sortieren und in der Sonne zu sitzen.





23. Dezember 2016

Fahrt zum Tongariro Nationalpark

Um halb sieben frühstücken wir gemeinsam, inzwischen hat es fast aufgehört zu regnen. Da ein Teil von uns zu einem Park mit einem Geysir  hier in der Nähe will, werden die meisten Zelte schonmal schnell abgebaut. Ich genieße es erstmal, in Ruhe zu duschen und mit den anderen zurückgebliebenen ein bisschen im Aufenthaltsraum zu chillen und mit zu Hause zu chatten.
Inzwischen hat sich der Himmel fast vollständig aufgeklart und verspricht wieder einen schönen Tag. Damit hat nach diesem heftigen Dauerregen der letzten Nacht keiner gerechnet.
Um 9.30 Uhr wollen wir die anderen einsammeln, die sich allerdings ziemlich Zeit lassen. Damit hat sich dann mein für heute geplanter Fallschirmsprung leider erledigt, weil nicht mehr genügend Zeit übrig bleibt. Ich bin schon etwas enttäuscht, aber es lässt sich auch nicht ändern. Wir fahren dann weiter und halten etwa eine halbe Stunde später bei "Waiutapu"  einem Thermalgebiet mit kollabierten Kratern, Schlammtümpeln und giftgrünen Seen. Sehr interessant mit tollen Farben und viel Nebel und Schwefelgestank. 
Um 12.30 Uhr sitzen wir wieder im Bus und die Fahrt geht weiter. Ein kurzer Stopp an den Hauka Falls und weiter bis nach Taupo, wo wir was zu Mittag essen  (wir finden einen super Sushi Laden - offenbar das einzige, was in NZL wesentlich günstiger ist als bei uns). Danach machen wir nochmal Stopp an einem großen Supermarkt, wo wir für die nächsten drei Tage einkaufen  (das läuft schon wesentlich strukturierter ab als beim letzten Mal) und dann ist es noch eine gute Stunde zu unserem heutigen Campground im Tongariro Nationalpark. Leider fängt es schon wieder an zu regnen. Das ist weder gut fürs zelten noch für den morgigen Tag, wo das Tongariro Crossing ansteht. Das steht und fällt mit dem Wetter. Lt aktueller Prognose wird es morgen gehen, allerdings bei starkem Wind und gefühlten -6 Grad! Fröhliche Weihnachten! 😂
Die Zelte schlagen wir während einer Regenpause auf, dann wird gewaschen, gekocht und schließlich gegessen. Es hört tatsächlich mal auf zu regnen und ich hoffe, dass es so bleibt 😯







22. Dezember 2016

Regen in Rotorua

23 12.2016
Es hat die ganze Nacht durch geregnet, und tut es immer noch... 😵

Fahrtag nach Rotorua

22.12.2016
Heute haben wir einen reinen Fahrtag bis nach Rotorura, wo wir um 17.00 Uhr ankommen. Das einzige Highlight ist eigentlich ein Einkauf in einem großen Supermarkt, wo alle nach einer einzigen Einkaufsliste einkaufen. Das Ergebnis ist, dass wir am Ente mit zwei Einkaufswagen dastehen, in denen sich fast identische Sachen befinden und wir die Hälfte der Sachen wieder zurück stellen müssen. Björns Idee, das ganze zu beschleunigen, während er tanken fährt, hat sich damit erledigt.  Einen kurzen Halt machen wir noch um uns die berühmten Kaoribäume anzusehen, ansonsten sitzen wir überwiegend im Bus. Der Campingplatz in Rotorura ist ziemlich voll, dafür aber auch wesentlich komfortabler, mit eingerichteten Küchen, richtigen Toiletten und Duschen. 
Nach dem Essen fährt Björn noch mit dreien von uns kurz ins Örtchen, wo wir uns ein paar sprudelnde Quellen ansehen. Es regnet leider leicht, und so sitzen wir nur noch ein Weilchen bei einem Bier zusammen, bevor wie wieder mal in unser Zelt kriechen.
Leider scheint uns gerade das neuseeländische Wetter erreicht zu haben. Ich liege in meinem Zelt und es regnet heftig. 😯



21. Dezember 2016

Coromandel Peninsula - Wandertag

21.12.2016
Gestern Abend haben wir noch nett zusammen gesessen, das BBQ, auf das wir uns so gefreut haben, war allerdings etwas missglückt (das Fleisch war auch eher gebraten als gegrillt und dazu totgebraten). Nun ja, das ist ausbaufähig. Ansonsten war es sehr nett, aber kühl, sobald die Sonne weg war. Gegen 22 Uhr sind wir dann alle in unseren Zelten verschwunden. Die erste Nacht! Ich habe natürlich wieder meine Wärmflasche dabei, musste sie aber schon nach kurzer Zeit wieder raus nehmen, weil mir viel zu warm war. Trotz Oropax höre ich das Meer rauschen. Schön! Ich schlafe gut ein, werde aber um 0.00 Uhr schon wieder wach, weil ich aufs Klo musste. Zum Glück!!! Über mir ist eine Kuppel aus Trillionen von Sternen, die unglaublich schön leuchten. Ich bin total geflasht und könnte mir das stundenlang anschauen. Aber dann lockt doch die Wärme meines Schlafsacks und ich schlafe tatsächlich durch bis kurz nach sechs. Eine Katzendusche mit Einmalwaschlappen muss reichen, denn es gibt hier nur zwei einfache kalte Duschen. Und Plumpsklo. Das ist heute morgen gaaanz übel, da die Tür wohl nicht offen stand 😩. Das ist der Nachteil hier an diesem traumhaften Ort.  Das von Björn vorbereitete Frühstück ist reichhaltig und gut organisiert und es herrscht eine gute Stimmung, es ist jetzt schon recht warm, und wir freuen uns auf einen schönen Wandertag.


Um 8.30 Uhr geht es los, ein kurzes Stück mit dem Bus und dann wandern wir den Küstenwanderweg Richtung Cape Colwill und weiter nach Stony Bay.
Der Weg ist super schön, zuerst laufen wir über grüne Hangweiden, wo uns schwarze Rinder verständnislos nachschauen, immer mit Blick aufs Meer. Dann tauchen wir ein in einen Wald aus Palmen, Baumfarnen und diversen anderen Bäumen und es geht hinunter, bis wir eine hübsche kleine Bucht (Poley Bay) erreichen, wo wir ein bisschen pausieren. Dann geht es wieder hoch, über einen sehr schönen abwechslungsreichen Weg, und der Ausblick ist hinter jeder Biegung schöner als der vorige. Großartig! Ich bin sooo begeistert, allein für diesen Tag hat sich die lange Anreise gelohnt. I love it! Und die Gruppe rückt auch immer näher zusammen, es ist echt nett und (überwiegend 😉) entspannt. Um 17 Uhr sind wir zurück am Zeltplatz, einige springen ins Meer, ich begnüge mich mit einer kalten Dusche, die aber angesichts der immer noch sehr aktiven Sonne eher angenehm ist. Um halb acht gibt es ein vom ersten Kochteam gezaubertes Abendessen, danach sitzen wir noch eine ganze Weile zusammen und um 21.30 Uhr liege ich schon wieder in meinem Zelt. Hier ist es schön, so dass ich meine vorbereitete Wärmflasche heute Nacht wohl auch nicht brauchen werde.





20. Dezember 2016

Coromandel Peninsula - Port Jackson

Heute Nacht schlafe ziemlich schlecht , träume wilde Sachen und bin oft wach. Um 5:30 Uhr gebe ich dann auf und gehe duschen, Steffi ist auch schon wach. Wir packen in Ruhe  und gehen dann rüber zum Frühstück. Wir sind etwas früh dran, die Gruppe sammelt sich gegen 7:30 Uhr.  Um 8:30 Uhr geht es dann endlich los. Raus aus Auckland. Rein ins Abenteuer. Wir fahren  zunächst über den Motorway nach Thames, wo wir anderthalb Stunden durch das Städtchen schlendern und zu Mittag essen.  Danach geht es auf der Coromandel Halbinsel eine unglaublich schöne Küstenstraße entlang zu unserem heutigen Ziel,  Port Jackson. Unterwegs machen wir einige Fotostopps und Björn erzählt viel und mit viel Spaß, was die lange Fahrt sehr kurzweilig macht. Die Sonne scheint von einem blauen Himmel und die Gruppe findet mehr und mehr zueinander, auch wenn eine Person erstmal ziemlich anstrengend ist, aber auch sie kommt irgendwann runter. Die Straße schlängelt sich über endlose Kurven die ne ich kann mich gar nicht satt sehen.  Und dann endlich kommen wir an unserem Campground an! Am äußeren Zipfel der Insel gelegen, direkt am Meer. Dahinter grüne Hügel mit grasenden Kühen. Schöner geht kaum. Schnell bauen wir unsere Zelt mit Blick aufs Meer auf und dann ist nur noch genießen angesagt.... 😊


19. Dezember 2016

Auckland

Heute machen wir uns nach dem Frühstück auf Richtung Victoria Park, da soll es einen "Basar mit Ständen und Buden" geben. Inzwischen klappt das mit der Orientierung schon besser und so laufen wir erst ein Stück den "Forest Walk" durch den tollen Domain Park, dann durch recht befahrene Straßen und gelangen so erstmal zum wunderschönen "Albert Park". Herrliche riesige Bäume mit unglaublichen ausladenden dicken Äxten stehen hier rum, auf die man am liebsten gleich klettern würde und es gibt schön angelegte Blumenbeete. Dann geht es weiter durch das belebte Studentenviertel und schließlich erreichen wir unser Ziel. Der Park ist enttäuschend und der Markt ebenfalls. Also latschen wir weiter bis zum Hafen, wo wir in einer Ecke landen, wo wir bisher nicht waren. Tolle Jachten liegen hier und ein nettes Restaurant neben dem anderen sowie ein Fischmarkt, wo wir lecker und günstig Sushi essen.  Danach bummeln wir weiter, nehmen dieses Mal wieder mal einen anderen Weg und kommen so wieder zum Albert Park, wo wir ein Weilchen chillen. Auf dem Rückweg landen wir dann eher versehentlich auf der Parnell Street, wo es jede Menge hübscher Läden in wunderschönen alten Gebäuden gibt.
Zurück am Hotel haben wir noch genug Zeit, zu duschen und um 17 Uhr stoßen wir dann auf die Gruppe. Auf den ersten Eindruck lässt sich ja nicht viel sagen, es wirkt erstmal nicht wirklich homogen (wobei jeder für sich sympathisch ist), aber wie wir alle miteinander funktionieren, werden die nächsten Wochen zeigen. Unser Reiseleiter Björn jedenfalls scheint eine Idealbesetzung für den Job zu sein. Super nett und engagiert, auf den ersten Blick das krasse Gegenteil zu unserem Dave. Und: schon morgen Abend wird es ein BBQ geben! Großartig 😃
Ab morgen wird es dann ernst und wir tauschen das Hotelbett gegen die Isomatte. Die nächsten drei Tage sind wir auf der Coromandel Halbinsel, direkt am Meer, aber ohne viel Komfort. Ich freu mich drauf!




18. Dezember 2016

Urlaub!!!

Waiheke Island

Ich habe einigermaßen gut geschlafen, obwohl ich ein paarmal wach war. Um 7.20 Uhr gehen wir rüber zum Frühstück, was nicht sensationell aber ok, leider aber auch nicht included ist. Irgendwann machen wir uns auf den Weg zum Hafen, wo wir um 10.00 Uhr die Fähre nach Waiheke nehmen. Diese ist eine der vielen der Bucht von Auckland vorgelagerten Inseln und soll besonders schön sein. Die Fahrt dauert 40 Minuten und nach der Ankunft machen wir uns direkt auf den Te Ara Hura Walkway.  Das Wetter ist herrlich, strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Der Weg ist traumhaft schön,  ein sattes Grün der vielen unterschiedlichen Pflanzen und Bäume begleitet uns und die Küste ist gesäumt mit Pohutukawa-Bäumen (ein Baum mit wunderschönen roten Blüte). Da der Weg viel oberhalb der Küste entlang verläuft, haben wir immer wieder großartige Ausblicke. Aber der (sehr gut befestigte und beschilderte)  Weg führt uns auch zwischendurch hinunter zum Wasser, die Strände sind zwar an sich nicht so schön  (graue Kieselstrände), der Gesamteindruck dafür umso mehr. Einfach herrlich! Wir wandern vorbei an eindrucksvollen Anwesen und kleinen Weinplantagen. Es geht über hölzerne Treppen immer wieder runter und wieder hoch, es ist ziemlich anstrengend. Nach 13 km sind wir ziemlich geschafft wieder an der Fähre, mit der wir um 16.20 Uhr wieder zurück nach Auckland fahren. Dort essen wir in einem netten Lokal im Hafen und schleppen uns anschließend zurück zum Hotel. Insgesamt war es ein gelungener Tag. Morgen soll das Wetter nicht ganz so gut werden, mal sehen, womit wir dann den Tag füllen. Und abends treffen wir ja dann auf die Gruppe und die eigentliche Reise beginnt.  Ich bin gespannt.





17. Dezember 2016

Auckland - Tag 1

Nachdem wir um 11 Uhr Ortszeit gelandet sind und auch unsere Reisetaschen irgendwann auf dem Gepäckband auftauchen, fahren wir weiter mit dem "Supershuttle" durch halb Auckland zum Hotel "Quality Inn Parnell (Z.38). Dort springen wir kurz unter die Dusche und machen uns dann schnell wieder auf den Weg, bevor das Bett eine zu hohe Anziehungskraft entwickelt, immerhin ist zu Hause 1 Uhr nachts. Uns schießt sich noch Katrina an, die genau wie wir 2 Tage früher angereist ist. Wir wollen eigentlich auf den Coast to Coast Walkway, diesen bis zur südlichen Küste laufen, aber bereits im Domain Park verlaufen wir uns und gehen im Kreis. Schließlich kommen wir noch zum Mount Eden, ein inzwischen grün bewachsener Vulkanhügel, von dem aus man einen guten Rundblick auf Auckland hat. Ist ganz nett, aber inzwischen sind wir hungrig und müde sowieso, und so schleppen wir uns Richtung Zentrum zum Hafen und gönnen uns bei "Burger Deluxe" einen ebensolchen. Gegen 20 Uhr sind wir dann zurück  am Hotel, die Füße und Knochen schmerzen und wir freuen uns auf eine hoffentlich schlafreiche und erholsame Nacht.

16. Dezember 2016

Angekommen

Bald geschafft

Irgendwann gibt es Frühstück und es sind nur noch etwa 2 Stunden über. Es gibt Rührei, das weder so aussieht, noch so schmeckt, Tomatensauce mit Pilzen und kleine Würstchen. Und eine Pfütze Kaffee, Nachschub erst viel später. Irgendwie hat man sich hier was anderes versprochen. Aber was soll's?! Satt bin ich und in 1,5 Stunden landen wir endlich in Neuseeland 😆 

Von Dubai nach Auckland

Irgendwann gegen 10.00 Uhr starten wir in Dubai. Ab da dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis wir was zu essen bzw zu trinken bekommen. Ich bin halb verdurstet. Also, einen übermäßig guten Service kann ich Emirates hier nicht bescheinigen. 
Ich schlafe ein bisschen, bekomme damit aber auch nur ein bisschen überbrückt. Es sind erst 5 Stunden vergangenen!  😩

Unterwegs nach Dubai

Das Essen riecht wirklich lecker, ist letztendlich aber auch nur das übliche, etwas besser gewürzte Flugzeugessen. Ich lasse mir mein Lamm schmecken, wobei es unmöglich ist das mit dem winzigen Besteck auf der mickrigen Ablage zu schneiden. Also spieße ich das Fleisch auf meine Gabel und beiße ab. Nicht so der Typ auf dem Platz neben mir am Gang. Der nimmt direkt die Hände. Allerdings nicht nur fürs Fleisch, sondern auch für den Kartoffelbrei. Den Lachs schlabbert er wie ein Hund direkt aus dem Napf. Allerdings ist der Typ auch schon sturzbetrunken eingestiegen,  sieht aus wie ein Penner vom Bahnhof und hat die ersten zwei Stunden erstmal ziemlich laut geschlafen. Vielleicht hat der sich einfach nur verlaufen? ! 😱 ich beobachte ihn noch fasziniert, wie er auch den cremigen Nachtisch mit den Fingern zu sich nimmt. Dann schlafe ich auch ein bisschen und schwupp... ist es schon 3.00 Uhr (deutsche Zeit) und wir setzen zur Landung an. Ein kleiner Teil ist geschafft, aber ich darf nicht darüber nachdenken, dass wir gleich nochmal 16 Stunden am Stück fliegen müssen... 😨
Leider ist es nicht so,  dass das Fliegen mit dem A380 so viel angenehmer wäre. Leider nein. Der Sitz ist auf Dauer genauso unbequem und zu schmal um es sich bequem zu machen wie in anderen Fliegern, die Gänge und Toiletten ebenso eng und das Personal ist zum einen Teil sehr freundlich, zum anderen genau das Gegenteil. ich fürchte, den eigentlichen Unterschied zu einem herkömmlichen Flieger sieht man lediglich von außen. Meine Meinung 

In Dubai an Flughafen vertreiben wir uns die Zeit mit Bummeln und Kaffee trinken, aber es zieht sich jetzt schon... 

On Bord

Mit 25 Minuten Verspätung starten wir. Der Flieger rollt auf das Rollfeld, was wir über die Außenkamera auf dem großen Bildschirm verfolgen können. In dem Moment wo Stephi meint "Jetzt müsste der aber mal Gas geben um hochzukommen", heben wir ab. Ganz geschmeidig, ohne das übliche Getöse.
Nach einer halben Stunde kommt eine der hübschen Stewardessen und reicht allen Passagieren ein Erfrischungstuch zum Häbnewaschen, dann die nächste mit der Menükarte (!). Als Appetiser gibt es Smoked Salmon und als Hauptgang können wir zwischen Hähnchen und Lamm- Medallions wählen. Läuft! 😁

15. Dezember 2016

An Bord

An Bord sind wir schon mal... ☺

Anreise

Die Anreise zum Flughafen war dieses Mal ganz unspektakulär. Die Bahn fährt pünktlich und kommt auch ohne irgendwelche Probleme am Flughafen Düsseldorf an. Um kurz nach 18.00 Uhr treffe ich Stephi, die bereits in der Warteschlange steht. Alles geht recht zügig, nur leider bekommen wir auf dem langen Flug nach Auckland keine Plätze mehr nebeneinander, der Flieger ist komplett ausgebucht!  Lt. Internet passen da 850 Leute rein!  Unglaublich. Am Gate sehen wir dann den dicken Brummer. Hammer! Daneben steht eine "normale" Maschine, sieht total mickrig dagegen aus. Ich bin gespannt! ☺

8. Dezember 2016

Noch 7 x schlafen...

... dann ist es soweit 😊. In 1 Woche heben wir ab. Ich bin schon soooo gespannt, vor allem, weil wir ja auch mit dem dicken A380 fliegen. Hoffentlich ist der auch in der Holzklasse so bequem, wie man so hört. Und dann... 1 Monat WEG! So richtig kann ich es mir gerade noch nicht vorstellen. Zumal ich inzwischen ein bisschen Angst vor meiner eigenen Courage bekomme... 4 Wochen im Zelt! Was habe ich mir nur dabei gedacht!  😂
Aber das wird schon geil! Stephi geht es nicht anders, und so reisen wir wohl in einer ähnlichen Stimmung an , wie wir uns kennengelernt haben.  Und das war am Ende ja nur genial! Ich freu mich!!!!

1. Dezember 2016

Vorfreude

Heute in 2 Wochen geht es endlich los. Dann haben wir schon 25 Minuten unseres Flugmarathon geschafft...

20. November 2016

Countdown...

Noch 25 Tage, dann ist es endlich so weit! Auf nach Neuseeland, quasi ans andere Ende der Welt. Auf den Flug (Hin insgesmat 26 und zurück 31 Stunden) freue ich mich nicht wirklich, aber das geht auch in 2016 leider noch nicht anders. Aber auf dieser Reise habe ich ja Begleitung, dann wird es nicht ganz so öde. Dafür wird die Fahrt mit der Fähre nach 10 Tagen etwas kürzer 😄, denn ich habe ich gerade gelesen, dass durch das Erdbeben letzte Woche die Nord- und Südinsel 2 Meter näher aneinander gerückt sind:
Auf Neuseeland selbst freue ich mich wahnsinnig. Alles was ich bisher gesehen habe, war nur schön und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen...