13. Januar 2017

Christchurch

13.01.2017
Der letzte Tag in Neuseeland. 
Die Nacht war herrlich entspannt, obwohl ich mehrfach wach geworden bin. Aber ich freue mich jedesmal, dass ich noch eine Weile liegen bleiben kann. 
Um halb sieben stehe ich aber dann doch schon auf, packe nochmal alles in Ruhe und laufe noch mit Sascha zum Supermarkt um für Björn seine Lieblingsschokolade für das Abschiedsgeschenk zu besorgen.  Um 9.00 Uhr gehen wir alle zusammen frühstücken und dann macht Björn noch eine Stadtführung durch Christchurch. Im Grunde ist das eine große Baustelle, da alles immer noch nach dem großen Erdbeben von 2011 aufgebaut wird. Wenn mal alles fertig ist, dann wird das hier eine sehr moderne Stadt sein, da viele moderne Gebäude errichtet werden. In manchen Straßen sieht man aber auch noch den hübschen alten Baustil, was, sofern davon noch einiges erhalten wird, sicherlich eine interessante Mischung ergeben wird. Aber das wird wohl noch einige Jahre dauern.  Momentan jedenfalls ist Christchurch nicht besonders sehenswert. Mittags heißt es dann Abschied nehmen von Björn und der Hälfte der Gruppe.  Nur Stephi, Sascha und ich bleiben übrig, was schon etwas komisch ist. Wir bummeln noch ein wenig durch ein paar Souvenirshops, essen eine Kleinigkeit und hängen dann noch am Hotelpool ab bis das Taxi uns um 15.30 Uhr abholt und zum Flughafen bringt.
Wir sind eigentlich viel zu früh am Flughafen und viel los ist auch nicht, aber Stephi und ich verbringen die Zeit noch mit Shopping und dann sitzen wir auch schon wieder im Flieger. Der startet pünktlich um 18 45 Uhr, erstmal haben wir drei Stunden bis nach Sydney, und dann geht's weiter nach Dubai und dann nach Düsseldorf. 40 Minuten habe ich schon überstanden 😦

12. Januar 2017

Fahrt nach Christchurch

12.01.2017 - 18 Uhr
Die Fahrt nach Christchurch ist lang. Unterwegs machen wir noch einen Fotostopp am Lake Tekapo und eine Stunde Mittag in einem kleinen Ort. Ich bin total müde und weiß nicht mehr wie ich sitzen soll. Und morgen haben wir 31 Stunden Rückflug vor uns! 
Gegen 15 Uhr sind wir in Christchurch, fahren aber erst noch für ein Stündchen zum Sumner Beach, einem Strand vor der Stadt. Es ist sehr heiß, das Wasser aber auch hier kalt. Dann geht es endlich zu unserem Stadthotel "Camelot". Das ist total toll, zumindest Stephis und mein "Zimmer" ist ein großes Apartment über zwei Etagen, mit großem Wohnzimmer, Küche und zwei Schlafzimmern mit jeweils zwei Betten. Herrlich! Nach den einfachen Wohnverhältnissen der letzten Wochen Luxus pur. Wir packen schon mal die Tasche für den Rückflug und dann dusche ich erstmal ausgiebig. Wie schön, eine Dusche (fast) für mich ganz alleine, ohne den Trubel der Gemeinschaftseinrichtungen!
Um 19 Uhr gehen wir zusammen bei einem Thailänder um die Ecke essen, reden über die Highlights der vergangenen 4 Wochen und um 22 Uhr liege ich totmüde in meinem herrlich breiten Bett. 😴




11. Januar 2017

Sturmnacht

12.01.2017
Wir haben eine aufregende Nacht hinter uns. Während wir gestern noch zusammen gesessen haben, hatte sich der Sturm verstärkt und es kamen immer wieder orkanartige Böen auf. Irgendwann schaute Björn dann auch nicht mehr ganz so entspannt und ging dann mal nach den Zelten gucken. Daraufhin wurden drei Zelte dicht zu unseren gedtellt und Frieda wurde als Windshot davor gestellt. Kurz darauf entschied Björn dann, dass die verbleibenden zwei Zelte abgebaut werden, so dass Stephi zu mir ins Zelt umziehen musste. Das ganze bei Dunkelheit und extremen Sturmböen. Im Zelt war mit zwei Isomatten, zwei Reisetaschen und Rucksäcken kein Zentimeter mehr Platz, aber irgendwie ging es und ich habe tatsächlich auch recht fest geschlafen.
Heute morgen bauen wir nach dem Frühstück dann die Zelte gemeinsam ab. Es stürmt immer noch recht heftig, aber immerhin regnet es nicht. Die Sonne scheint sogar schon. Irgendwie ein kurioses Wetter. 
Um halb 9 starten wir dann zur letzten Etappe, Christchurch.


Mount Cook

11.01.2017
Die Nacht hat es so sehr gestürmt, dass wir nur hoffen konnten, dass die Qualität der Zelte tatsächlich so gut ist wie versprochen. Sie halten aber tatsächlich. 
Morgens fahren wir erst zum Tasman Glacier,wo wir noch recht gutes Wetter und gute Sicht haben. Danach gehen wir am Hooker Valley Walk ein bisschen laufen, leider ist das Wetter inzwischen schon wieder umgeschlagen und es regnet. Aber immerhin ist es warm. Wir laufen bis zum Hooker Glacier, wo einige abgebrochene Eisschollen im See vor sich hindümpeln. Der Regen nervt und wir gehen schnell wieder zurück. Nach drei Stunden sind wir am Visitor Center, trinken einen Kaffee und fahren dann zurück zum Zeltplatz. Ich döse eine Stunde im Zelt, dusche in Ruhe, dann gibt es irgendwann Abendessen, ein Eintopf aus den Resten. Danach machen wir klar Schiff, waschen alle Kisten aus und sitzen dann noch zusammen und können es kaum glauben, dass jetzt fast 4 Wochen Reise vorbei sind.



10. Januar 2017

Fahrt zum Mount Cook

Heute morgen brechen wir schon wieder die Zelte ab, die Zeit rast mittlerweile. Wir haben mal wieder einen langen Fahrtag vor uns. Zuerst fahren wir den ganzen Weg zurück nach Queenstown, wo wir einkaufen und dann nochmal an der Bungeebrücke halten. Ich würde so gerne springen, die Kulisse ist genial, letztendlich traue ich mich dann aber doch nicht. Schade!
Danach fahren wir weiter Richtung Mount Cook, und fahren und fahren... es ist echt anstrengend, nur im Bus zu sitzen, vor allem, weil wir genau wissen, dass wir übermorgen wieder einen Großteil zurück fahren müssen 😬. So viel Fahrerei hatten wir irgendwie alle nicht sofort dem Schirm. Und ausgerechnet heute ist das Wetter richtig schön. Irgendwann können wir Mount Cook (Gletscher) in der Ferne zwischen den anderen Bergen sehen und können nur hoffen, dass wir morgen bei unserer Wanderung eine genau so schöne Sicht haben werden. Dann kommen wir an den Lake Pukaki, ein hellblauer See, der vom Gletscherwasser gespeist wird. Sehr schön!
Unser Campingplatz liegt total schön gelegen, fast direkt am See mit Blick auf den Mount Cook und die umliegenden Berge, eine Kulisse wie gemalt. Stephi und ich kochen heute Fischstäbchen und Kartoffelbrei und dann sitzen wir noch gemütlich zusammen.






9. Januar 2017

Manapouri

Heute habe ich,  während die anderen sich für einen Teil des Kepler Tracks entschieden haben, mit Björn die ursprünglich geplante Wanderung gemacht. Diese führt durch einen urigen moosbewachsenen Wald, ganz moderat und super ruhig, uns begegnen nur eine Handvoll Leute. Genau das richtige heute, ich brauchte dringend mal ein bisschen Ruhe. Mit Björn ist es ganz entspannt, wir quatschen oder genießen einfach nur den Weg. Ich bin dann gegen halb 3 im Camp und habe noch genug Zeit, in Ruhe zu duschen und einen Kaffee zu trinken, bevor die anderen zurück sind.




8. Januar 2017

Milford Sounds

08.01.2017
Gefrühstückt wird heute bereits um 6.15 Uhr im Halbdunkeln, da der Strom erst um 8 Uhr eingeschaltet wird. Um 7 Uhr fahren wir weiter, unser erstes Ziel ist der Milford Sound. Leider hängen die Wolken ziemlich tief in den Bergen und es regnet ganz leicht. Der Weg ist wunderschön,  es gibt hier unzählige Wasserfälle. Nach etwa 1 Stunde Fahrt mit ein paar Fotostopps, wo wir auch Keas  (eine Papageienart) sehen, erreichen wir die Anlegestelle der Ausflugsschiffe. Da wir so früh unterwegs sind, haben wir zumindest das Glück, dass wir auf einem recht kleinen Boot mit sehr wenig Passagieren sind. Leider ist die Sicht sehr schlecht und es fängt wieder zu regnen an, was unseren tollen Platz vorne am Boot nach einer Weile eher ungemütlich werden lässt. Aber es ist ja genug Platz zum Ausweichen. Die Fahrt ist trotzdem sehenswert. Nach 2 Stunden sind wir wieder zurück. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang zu einem Wasserfall, dann fahren wir 2,5 Stunden bis nach Te Anau, dort kaufen wir ein und machen Mittag. Auf dem letzten Fahrstück legen wir nochmal eine kleine Pause für einen kurzen Walk auf dem letzten Teil des Kepler Track ein, dann kommen wir zu unserem heutigen Campground. Wieder mal heißt es, Zelte aufbauen. Das Wetter ist zum Glück ganz schön, die Sonne scheint, obwohl ringsum dicke Wolken hängen. Ich gehe kurz zum Strand am See, dann gibt es Abendessen und noch ein Bierchen. Es frischt ganz schön auf, aber es bleibt noch trocken.