01.01.2017
Der Silvesterabend hat sich etwas zäh in die Länge gezogen, irgendwie war die Stimmung nicht so auf dem Höhepunkt. Stephi hat sich sogar gar nicht mehr blicken lassen und den Abend in ihrem Zelt verbracht. Wir anderen spielen wieder Black Stories, trinken Bier und Ingwerlikör und warten auf 0.00 Uhr. Dann stoßen wir an und kurz danach verschwinden alle nach und nach Richtung Zelte. Ich laufe auch irgendwann los, es regnet wie verrückt und ich bin nach ein paar Metern schon platschnass. Zu allem Überfluss verpasse ich noch den Abzweig zu unserem Platz, es ist teilweise stockdunkel und ich latsche noch in eine knöcheltiefe Pfütze. Da ich inzwischen schon wieder aufs Klo muss, gehe ich wieder zurück zu den Gemeinschaftsanlagen, wo ich auf die letzten der Gruppe stoße. Björn geht dann mit mir zum Zelt, damit ich nicht nochmal dran vorbei laufe. Es regnet wie verrückt und teilweise stürmt es so extrem, dass ich zwischendurch fürchte, das Zelt fliegt mit mir davon. Echt heftig! Trotzdem schlafe ich irgendwann ein, wache aber immer mal wieder auf.
Als der Wecker um halb Sieben geht, mag ich gar nicht aufstehen, alles fühlt sich nass und klamm an. Es hat allerdings fast aufgehört zu regnen. Vor dem Frühstück werfe ich die nassen Sachen von gestern und meinen Schlafsack in den Trockner, was mir ein wesentlich besseres Gefühl gibt.
um halb 9 macht ein Teil von uns einen kleinen Walk am Fluss entlang, danach werden die Zelte abgebaut (tatsächlich hat es die letzte Stunde nicht geregnet, so dass wir das wieder im Trockenen schaffen). Dann geht es wieder in den Bus, wobei unsere nächstes Ziel bereits nach 15 Minuten erreicht ist. Wir machen einen Spaziergang an den"Pancake Rocks" entlang, shoppen anschließend in dem kleinen Store und trinken noch einen Kaffee. Um 12 Uhr geht es weiter die Küste hinunter und es zeigt sich sogar mal ein Stück blauer Himmel. Um 14 Uhr machen wir in Hokitika Stopp zum Einkaufen, Tanken und Mittagessen, das Wetter ist ganz schön, sonnig und bewölkt, aber warm.


